Reaktionszeit Mensch: Was ist eine richtig gute Reaktionszeit?
Reaktionszeit Mensch: Was ist eine richtig gute Reaktionszeit? Wenn ein Erwachsener einen Knopf drückt, sobald etwas auf dem Bildschirm erscheint, ist etwa eine Viertelsekunde normal, und eine Fünftelsekunde oder weniger ist schnell. In einer großen Laborstudie brauchten 1.469 Erwachsene im Schnitt 230,8 ms, und die meisten lagen innerhalb von 26,8 ms um diesen Wert[1]. Auf einen Ton kann ein Mensch höchstens in knapp einer Zehntelsekunde antworten. Deshalb gilt im Sprint ein noch schnellerer Start als Fehlstart[2].
Die Zahlen in einer Tabelle
| Was gemessen wurde | Zahl |
|---|---|
| Erwachsene drückten eine Maustaste, sobald ein Ziel erschien: der Durchschnitt | 230,8 ms |
| Wie weit die meisten dieser Erwachsenen vom Durchschnitt entfernt lagen | 26,8 ms |
| Klicks bei einem beliebten Online-Test: der mittlere Wert | 273 ms (von der Seite selbst angegeben)[3] |
| Sprintstart: Schneller als das gilt als Fehlstart | 0,1 Sekunden |
| Schnellste gemessene Muskelreaktion beim Sprintstart | unter 85 ms |
| Zeit, die das Gehirn braucht, um zu erkennen, ob ein Foto ein Tier zeigt | unter 150 ms |
| Junge Erwachsene antworten auf einen lauten Ton am Handy: der Durchschnitt | 405 ms |
Die Zeilen sind keine Leiter. Jede wurde mit anderen Geräten und einer anderen Aufgabe gemessen. Das ist das Wichtigste, wenn du eine eigene Zahl mit einer davon vergleichst.
Was die größte sorgfältige Studie gemessen hat
Die Studie hinter dem Durchschnitt im ersten Absatz erschien 2015. Ihre 1.469 Freiwilligen im Alter von 18 bis 65 sahen auf einen Bildschirm und drückten die Taste einer Gaming-Maus, sobald links oder rechts von der Mitte ein Ziel erschien. Jeder machte viele Übungs- und Testversuche, und die Studie behielt den eigenen Durchschnitt jeder Person[1].
Das ist die einfache Reaktionszeit: ein Signal, eine Antwort, keine Wahl. Es ist die schnellste Art. Sobald du dich entscheiden musst (links drücken bei Rot, rechts bei Grün), dauert jede Antwort länger, weil das Gehirn erst auswählen muss, bevor die Hand sich bewegen kann.
Eine zweite, viel größere Zahl stammt von einer beliebten Webseite mit einem eigenen Reaktionstest. Sie nennt einen mittleren Wert von 273 ms (von der Seite selbst angegeben)[3] aus Millionen von Klicks. Diese Zahl zählt Klicks statt Menschen, schließt jede Art von Handy und Computer ein und wurde von niemandem außerhalb der Seite geprüft. Deshalb zeigen wir sie als angegeben und vergleichen dich nicht damit.
Wie schnell kann ein Mensch höchstens reagieren?
Wie schnell kann ein Mensch reagieren? Die klarste Antwort gibt der Sprint, denn dort muss es eine geben: Ein Läufer, der die Blöcke verlässt, bevor ein Mensch den Startschuss hätte hören können, hat geraten. Nach den Regeln von World Athletics, gültig ab dem 1. Juli 2026, gilt eine Reaktionszeit von weniger als 0,1 Sekunden, gemessen von Sensoren in den Blöcken, als möglicher Fehlstart[2].
Ist diese Grenze zu streng? Eine Studie mit neun Sprintern aus dem Jahr 2007 baute Kraftsensoren in die Startblöcke ein und fand, dass 20% der Starts in den ersten beiden Bedingungen unter 100 ms lagen. Die Muskeln selbst begannen noch früher zu arbeiten: Die Autoren schlossen, dass der Anteil des Körpers an einer Reaktion auf einen Ton unter 85 ms liegen kann[4]. Die schnellste Reaktionszeit eines Menschen liegt also knapp unter einer Zehntelsekunde, bei trainierten Sportlern, die auf einen Ton reagieren, auf den sie warten.
Auch Sehen geht nicht sofort. In einer Studie aus dem Jahr 1996 entschieden Menschen, ob ein Foto, das nur 20 ms aufblitzte, ein Tier zeigte. Ihre Hirnaktivität zeigte, dass die Entscheidung innerhalb von 150 ms nach dem Erscheinen des Bildes fiel, bevor sich eine Hand bewegt hatte[5]. Etwas zu erkennen und dafür einen Knopf zu drücken sind zwei Schritte, und jeder braucht seinen Teil der Zeit.
Sehen, Hören und Fühlen
Auf einen Ton antworten Menschen meist schneller als auf ein Licht. Eine Studie mit 120 Medizinstudenten im Alter von 18 bis 20 Jahren, die für einen Piepton und für einen roten Kreis die Leertaste eines Laptops drückten, fand die Antworten auf den Ton bei Frauen und Männern deutlich schneller[6]. Ein Ton erreicht das Gehirn auf einem kürzeren Weg als ein Bild, das das Auge erst in Signale umwandeln muss.
Auch Berührung kann schnell sein, und die Verbindung mehrerer Sinne hilft am meisten. In einer Studie aus dem Jahr 2023 hielten 20 Erwachsene im Alter von 20 bis 29 Jahren ein Handy, das piepte, vibrierte oder aufleuchtete. Ein lauter Piepton allein brachte die schnellsten Antworten mit nur einem Sinn, im Schnitt 405 ms, ein schwaches Licht die langsamsten mit 528 ms. Ein starker Piepton, Vibration und Licht zusammen gaben die schnellsten Antworten von allen: 320 ms[7].
Diese Handy-Zahlen liegen weit über dem Durchschnitt im Labor. Das liegt nicht daran, dass die jungen Erwachsenen langsam waren: Ein Handy fügt zwischen der Berührung und dem Moment, in dem die App sie aufzeichnet, eine eigene Verzögerung hinzu, und die Leute hielten das Handy in den Händen, statt einen Finger auf einer Taste ruhen zu lassen.
Sportler und Rennfahrer
Schnelle Reaktionen gehören zu vielen Sportarten, und Übung macht ein bekanntes Signal leichter zu beantworten. Eine kleine Studie aus dem Jahr 2006 verglich acht Rennfahrer der Spitzenklasse mit 10 aktiven Menschen gleichen Alters und Gewichts: Die Fahrer reagierten deutlich schneller, während sich Gleichgewicht und Kraft nicht unterschieden[8]. Eine so kleine Gruppe kann nicht sagen, wie viel schneller Fahrer im Allgemeinen sind, nur dass der Unterschied da war.
Formel-1-Starts sind dafür gebaut, genau diese Fähigkeit zu prüfen. Nach den Sportregeln der FIA gehen fünf rote Lichter nacheinander im Abstand von 1 Sekunde an, und das Rennen startet, wenn alle ausgehen, nach einer Pause, die der Starter wählt[9]. Weil die Pause jedes Mal anders ist, kann ein Fahrer den Rhythmus nicht lernen und muss reagieren. Eine veröffentlichte Studie über die Startreaktionen von Fahrern, gemessen mit dem Zeitnahmesystem, haben wir nicht gefunden, deshalb nennen wir keine.
Unser F1-Reaktionstest funktioniert genauso: 5 Lampen gehen im Abstand von 1 Sek. an und gehen dann nach einer zufälligen Pause zwischen 0,2 Sek. und 3 Sek. aus.
Was das für dein eigenes Ergebnis bedeutet
In deinem Ergebnis im Browser steckt mehr als nur du. Der Bildschirm zeigt das Signal einen Moment nach dem Zeichnen, die Maus oder der Touchscreen meldet deinen Druck einen Moment später, und der Browser setzt den Zeitstempel. Roboter-Tests mit Alltagsgeräten fanden, dass diese Kette mit einer Tastatur 44,1 ms bis 115,1 ms mehr hinzufügt als die eines Labors, und mit einem Touchscreen 39,8 ms bis 52 ms[10][11]. Der Reaktionstest rechnet das ein und vergleicht dich als Spanne mit der Studie.
- Nimm bei jedem Test dasselbe Gerät, damit seine Verzögerung gleich bleibt.
- Lass vor dem Signal einen Finger auf der Taste oder dem Bildschirm ruhen, so wie die Menschen in den Studien.
- Schau auf die Mitte mehrerer Versuche, nicht auf deinen einen besten.
- Rechne damit, dass sich das Ergebnis mit Müdigkeit, Tageszeit und der Erwartung des Signals ein wenig ändert.
Auch das Alter spielt eine Rolle. Die Reaktionszeit ist im jungen Erwachsenenalter am schnellsten und wird danach langsam länger. Eine Befragung von 7.130 Erwachsenen im Vereinigten Königreich fand bis etwa zum Alter von 50 Jahren wenig Verlangsamung der einfachen Reaktionszeit[12].
Lies weiter: wie sich die Reaktionszeit von der Kindheit bis ins Alter ändert, was Bildschirm, Maus und Browser hinzufügen und wie man die Reaktionszeit misst. Eine gute Reaktionszeit hängt also immer davon ab, womit und wie sie gemessen wurde, und für einen Reaktionszeit-Mensch-Rekord gilt das erst recht.
Fragen
Ist eine Fünftelsekunde eine gute Reaktionszeit?
Ja, für eine einfache Reaktion, die am Computer gemessen wird. Die Erwachsenen in der großen Studie hatten im Schnitt 230,8 ms, eine Fünftelsekunde ist also schneller als ihr Durchschnitt. Am Handy misst dieselbe Person meist langsamer, weil das Handy eine eigene Verzögerung hinzufügt.
Kann jemand schneller als eine Zehntelsekunde reagieren?
Nur knapp, und nur unter idealen Bedingungen. Trainierte Sprinter, die auf den Startschuss warten, setzen ihre Muskeln manchmal knapp unter 100 ms nach dem Ton in Gang. Eine Reaktion auf etwas, das du siehst, oder eine, die mit Maus und Bildschirm gemessen wird, ist langsamer.
Warum ist meine Reaktionszeit am Handy langsamer?
Ein Touchscreen braucht Zeit, um eine Berührung zu bemerken und zu melden, und Handys unterscheiden sich stark. In einer Handy-Studie brauchten junge Erwachsene im Schnitt 405 ms, um auf einen lauten Piepton zu antworten, weit mehr als der Laborschnitt für ein Licht. Vergleiche deine Handy-Ergebnisse miteinander, nicht mit einem Computer.
Sind Rennfahrer schneller als andere Menschen?
In einer kleinen Studie reagierten acht Rennfahrer der Spitzenklasse deutlich schneller als aktive Menschen gleichen Alters. Die Studie war zu klein, um zu sagen, um wie viel Fahrer im Allgemeinen schneller sind.
Quellen
- Woods, D. L., Wyma, J. M., Yund, E. W., Herron, T. J., & Reed, B. (2015). Factors influencing the latency of simple reaction time. Frontiers in Human Neuroscience, 9, 131.doi:10.3389/fnhum.2015.00131
n = 1.469; Community volunteers in Rotorua, New Zealand, aged 18 to 65 (mean age 45.8, 40% men)Abstract: "Experiment 1 examined a community sample of 1469 subjects ranging in age from 18 to 65. Mean SRT latencies were short (231, 213 ms when corrected for hardware delays) and increased significantly with age (0.55 ms/year)". Table 2, column Experiment 1: "N 1469", "SRT 230.8", "SRT SD 26.8".
(gelesen am 2026-10-01: https://www.frontiersin.org/journals/human-neuroscience/articles/10.3389/fnhum.2015.00131/full) - World Athletics (2026). Book C, C2.1 Technical Rules, Rule 16 (The start), version in force from 1 July 2026. World Athletics Book of Rules.https://worldathletics.org/about-iaaf/documents/book-of-rules
C2.1 Technical Rules (document "C1.1 & C2.1 - Competition Rules & Technical Rules", dated 01 JUL 2026): "When a World Athletics certified Start Information System is in use, the Starter and/or an assigned Recaller shall wear headphones in order to clearly hear the acoustic signal emitted when the System indicates a possible false start (i.e. when the reaction time is less than 0.100 second)."
(gelesen am 2026-10-06: https://worldathletics.org/about-iaaf/documents/book-of-rules) - Human Benchmark (2026). Reaction Time Statistics. humanbenchmark.com.https://humanbenchmark.com/tests/reactiontime/statistics
n = 81.000.000; Reaction-time clicks by visitors to the site: attempts, not people"Since this site was created, it's recorded over 81 million reaction time clicks. The median reaction time is 273 milliseconds. The average reaction time is 284 milliseconds."
(gelesen am 2026-10-01: https://humanbenchmark.com/tests/reactiontime/statistics) - Pain, M. T. G., & Hibbs, A. (2007). Sprint starts and the minimum auditory reaction time. Journal of Sports Sciences, 25(1), 79–86.doi:10.1080/02640410600718004
Nine sprinters starting from instrumented blocksAbstract: "The simple auditory reaction time is one of the fastest reaction times and is thought to be rarely less than 100 ms." "Reaction time in nine athletes performing sprint starts in four conditions was measured using starting blocks instrumented with piezoelectric force transducers" "Five of the athletes had mean reaction times of less than 100 ms in at least one condition and 20% of all starts in the first two conditions had a reaction time of less than 100 ms. The results demonstrate that the neuromuscular-physiological component of simple auditory reaction times can be under 85 ms and that EMG latencies can be under 60 ms."
(gelesen am 2026-10-06: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17127583/) - Thorpe, S., Fize, D., & Marlot, C. (1996). Speed of processing in the human visual system. Nature, 381(6582), 520–522.doi:10.1038/381520a0
Abstract: "Here we use a go/no-go categorization task in which subjects have to decide whether a previously unseen photograph, flashed on for just 20 ms, contains an animal. ERP analysis revealed a frontal negativity specific to no-go trials that develops roughly 150 ms after stimulus onset. We conclude that the visual processing needed to perform this highly demanding task can be achieved in under 150 ms."
(gelesen am 2026-10-06: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8632824/) - Jain, A., Bansal, R., Kumar, A., & Singh, K. D. (2015). A comparative study of visual and auditory reaction times on the basis of gender and physical activity levels of medical first year students. International Journal of Applied and Basic Medical Research, 5(2), 124–127.doi:10.4103/2229-516X.157168
n = 120; Medical students aged 18 to 20 in Patiala, IndiaAbstract: "The present cross-sectional study was conducted on 120 healthy medical students in age group of 18-20 years. RT for target stimulus that is, for the beep tone for measuring ART, and red circle for measuring VRT was determined using Inquisit 4.0 (Computer Software) in the laptop. The task was to press the spacebar as soon as the stimulus is presented. Five readings of each stimulus were taken, and their respective fastest RT's for each stimuli were recorded." "In both the sexes' RT to the auditory stimulus was significantly less (P < 0.001) as compared to the visual stimulus."
(gelesen am 2026-10-06: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26097821/) - Yoshida, K. T., Kiernan, J. X., Okamura, A. M., & Nunez, C. M. (2023). Exploring human response times to combinations of audio, haptic, and visual stimuli from a mobile device. IEEE World Haptics Conference 2023 (arXiv:2305.17180).https://arxiv.org/abs/2305.17180
n = 20; Adults aged 20 to 29 holding an iPhone 11"Our user study included 20 participants (13 female, 6 male, 1 non-binary; aged 20-29)." "Participants had the shortest response time for the high audio stimulus (405 ± 50 ms) and longest response time for the low visual stimulus (528 ± 105 ms)." "The mean response time is the fastest in the condition with high levels of all three stimuli (mean ± standard deviation, 320 ± 43 ms)" "The fastest mean response time recorded for a particular subject was 250 ms, and the slowest was 819 ms." "The overall mean response time across all conditions was (380 ± 52 ms)."
(gelesen am 2026-10-06: https://arxiv.org/pdf/2305.17180) - Baur, H., Müller, S., Hirschmüller, A., Huber, G., & Mayer, F. (2006). Reactivity, stability, and strength performance capacity in motor sports. British Journal of Sports Medicine, 40, 906–910.doi:10.1136/bjsm.2006.025783
Eight élite racing drivers and ten physically active people of the same age and weightAbstract: "Eight élite racing drivers and 10 physically active controls matched for age and weight were tested in reaction and determination tests." "Racing drivers demonstrated significantly faster reaction times than controls (p = 0.004). However, no significant differences were found for postural stability, leg extensor strength, or arm strength and endurance."
(gelesen am 2026-10-06: https://www.ebi.ac.uk/europepmc/webservices/rest/search?query=PMCID:PMC2465029&format=json&resultType=core) - Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) (2026). 2026 Formula 1 Regulations, Section B: Sporting, Issue 07, Article B5.7.2. FIA, 25 June 2026.https://api.fia.com/system/files/documents/fia_2026_f1_regulations_-_section_b_sporting_-_iss_07_-_2026-06-25.pdf
Article B5.7.2: "There will be a standing start, the signal to start the TTCS being given by means of five red lights on the start gantry" "The time interval between the illumination of each of the five red lights in the sequence described above shall be one (1) second." "The time interval between the illumination of the fifth light and all lights being extinguished, to signal the start of the TTCS, is at the sole discretion of the permanent starter."
(gelesen am 2026-10-06: https://api.fia.com/system/files/documents/fia_2026_f1_regulations_-_section_b_sporting_-_iss_07_-_2026-06-25.pdf) - Pronk, T., Wiers, R. W., Molenkamp, B., & Murre, J. (2020). Mental chronometry in the pocket? Timing accuracy of web applications on touchscreen and keyboard devices. Behavior Research Methods, 52(3), 1371–1382.doi:10.3758/s13428-019-01321-2
Four devices from 2015 and 2016: a MacBook Pro, an ASUS laptop, a Samsung Galaxy S7 and an iPhone 6S, pressed by a robotAbstract: "In controlled circumstances, as can be realized in a lab setting, very accurate stimulus timing and moderately accurate RT measurements could be achieved on both touchscreen and keyboard devices, though RTs were consistently overestimated." Table 4 "Descriptives of RT overestimations (in milliseconds) per device and browser" (OS, Web Browser, Minimum, Maximum, Mean, SD): "Android Chrome 46.0 103.5 69.8 7.4", "iOS Safari 48.3 96.3 57.6 6.5", "MacOS Safari 93.0 163.7 132.9 8.1", "Windows Chrome 64.7 70.6 68.5 1.7", "Windows Firefox 49.8 84.9 61.9 5.7".
(gelesen am 2026-10-06: https://www.ebi.ac.uk/europepmc/webservices/rest/PMC7280355/fullTextXML) - Anwyl-Irvine, A., Dalmaijer, E. S., Hodges, N., & Evershed, J. K. (2021). Realistic precision and accuracy of online experiment platforms, web browsers, and devices. Behavior Research Methods, 53(4), 1407–1425.doi:10.3758/s13428-020-01501-5
Desktop and laptop computers with Windows 10 and macOS, pressed by a robot; and the equipment of 202,600 online participantsAbstract: "We then employed a robot actuator in realistic set-ups to measure response recording across the aforementioned platforms, and between different keyboard types (desktop and integrated laptop)." "We found that modern web platforms provide reasonable accuracy and precision for display duration and manual response time". Table 2 "RT delay is calculated as the difference between known and recorded RT." Browser means: "Chrome 78.81", "Edge 80.10", "Firefox 82.30", "Safari 76.50"; device means: "macOS-Desktop 85.35", "Windows-Desktop 76.24", "Windows-Laptop 73.65". Results: "We found that 77% of these devices were desktop or laptop computers, whereas only 20% were mobile devices" "Based on a sample of 202,600 participants."
(gelesen am 2026-10-06: https://www.ebi.ac.uk/europepmc/webservices/rest/PMC8367876/fullTextXML) - Der, G., & Deary, I. J. (2006). Age and sex differences in reaction time in adulthood: Results from the United Kingdom Health and Lifestyle Survey. Psychology and Aging, 21(1), 62–73.doi:10.1037/0882-7974.21.1.62
n = 7.130; Adults in the United Kingdom Health and Lifestyle SurveyAbstract: "The authors reanalyzed data for 7,130 adult participants in the United Kingdom Health and Lifestyle Survey" "The authors modeled the age differences in simple and 4-choice reaction time means and variabilities" "Simple RT shows little slowing until around 50, whereas choice RT slows throughout the adult age range."
(gelesen am 2026-10-06: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16594792/)